Hornachos…

mit seiner Gebirgskette (Sierra Grande de Hornachos) ist ein großes Naturschutzgebiet mit knapp 1000 m hohen Gipfeln, von denen der Blick kilometerweit über das flache Umland schweifen kann. Immer wenn ich die Extremadura besuche, unternehme ich dort Bergwanderungen mit meinem Einrad. Der Blick auf die immergrüne Berglandschaft, der alles einnehmende Geruch der Zistrosen und die kantigen Felsen faszinieren mich schon seit vielen Jahren. So entstand auch der Wunsch diesen Ort in das Kunstprojekt „espacio vivido – der gelebte raum“ einzubeziehen. Als konkrete Stelle für die Aussetzung schälte sich eine kleine natürliche Aussichtsplattform auf circa 800 m Höhe heraus. Diese lässt – wenn man den üblichen Weg auf den höchsten Gipfel der Bergkette nimmt – einen besonders reizvollen Blick nach zwei Seiten zu. Die Vorbereitungen für dieses Projekt gestalteten sich sehr schwierig, da es sich um ein großes Naturschutzgebiet handelt, in dem jede größere Unternehmung von den zuständigen Behörden genehmigt werden muss und nur ein Trampelpfad zur geplanten Stelle führt.
Nachdem die administrativen Vorarbeiten zur Genehmigung der Umweltschutzbehörden geführt hatten, konnte auch der Transport der Einzelteile des Werkes gelöst werden: Ein Privatweg, der mit einem speziellen Geländewagen befahren werden konnte, führt über einen Umweg an den geplanten Ort der Aussetzung. Auf diese Weise musste ein Großteil des Werkes nicht zu Fuß hochgetragen werden.
Der Dialog „Kunst – Natur“ stand bei dieser etwa zweiwöchigen Aussetzung im Fokus. Aus der Natur sollte quasi die Kunst emporragen und eine Einheit bilden. Da vielen Betrachtern der Aufstieg zum Kunstwerk nicht möglich war, wurde das Projekt in sozialen Netzwerken eng begleitet und foto- und videografisch dokumentiert.

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HORNACHOS…
con su Sierra Grande, forma parte de una gran reserva natural que alcanza alturas de hasta 1000 m, desde donde se divisa toda la llanura de los alrededores.

Cada vez que viajo a Extremadura voy a visitar este paraje natural para hacer rutas de senderismo con mi monociclo de montaña. Las vistas impresionantes, el dulce olor a jara y el silencio absoluto de este lugar me fascinan desde hace muchos años. Por eso elegí el Mirador de la Magrera (a 800 m de altura) para que formara parte del proyecto artísitico “espacio vivido – der gelebte raum”.

El enfoque en esta exposición se centró en el diálogo entre la naturaleza y el arte. La accesibilidad al lugar, así como el carácter de la zona, de protección medioambiental, hicieron que los preparativos no fueran sencillos. Finalmente, la exposición tuvo lugar a finales de agosto de 2016 durante dos semanas. Muchas personas se acercaron a ver la obra, a pesar de las altas temperaturas, pudiendo disfrutar de la naturaleza y del arte que emergía entre ella, como describieron en un pequeño reportaje incluido en las noticias de Canal Extremadura.

Como para muchos expectadores no era posible subir al Mirador, la obra fue documentada ampliamente en las redes sociales, con buena resonacia entre la gente de la región y también de muchos otros lugares.

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Weiteres Material unter https://www.facebook.com/espaciovivido.de/


Fotos „aussetzen“: María Asuar, Luis Cáceres, Thomas Michl